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Einsatz 21.07.2010 // Update |
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Heute Vormittag wurde gegen 10.40 Uhr der komplette 2. Zug alarmiert mit dem Einsatzvermerk: Feuermeldung - Dachstuhlbrandt.
Fast zeitgleich mit der Berufsfeuerwehr traf unser LF 10/6 an der Einsatzstelle ein. Das GW-L folgte mit 2 Mann und einige Kameraden im Privat PKW.
In einem erst sanierten Mehrfamilienhaus brannte der Dachstuhl lichterloh mit sichtbaren Flammen aus dem Dach. Menschenrettung musste nicht mehr vorgenommen werden, da sich keine Personen mehr im Gebäude aufhielten. Eine erst vermisste Bewohnerin konnte im Garten gefunden werden und wurde ins benachbarte Krankenhaus gebracht. Lediglich ein paar Haustiere die wir später zum Teil noch retten konnten, befanden sich in den unteren Etagen.
Unser LF 10/6 unterstützte bei der Wasserförderung aus einem Unterflurhydranten, unsere Mannschaft die Kollegen von der Berufsfeuerwehr. Unsere Atemschutzgeräteträger hielten sich bereit für weitere Befehle um die Kollegen der BF ggf. auf den Drehleitern beim Löschen abzulösen. Ein geplanter Innenangriff mit Kräften der FF und Bf konnte nicht mehr durchgeführt werden, da die Treppe im Haus aus Holz war und schon nach Beurteilung eines Bauingenieurs nicht mehr zu begehen war.
Gruppenführer war M. Roscheng.
Einsatzstärke war 1/12
Einige Bilder des Einsatzes habe ich mit meiner Handy Kamera machen können, als sich die Lage nach über 5 Stunden endlich begann zu beruhigen.
Um 16.30h wurden wir und die FF Neuhof von der Einsatzreserve abgelöst. Die FF Itzum musste mit ihrem Waldbrandfahrzeug vor Ort bleiben, da sie die offene Wasserentnahmestelle bedienten und diese den Feuerwehrkran aus Hannover mit Wasser speiste.
Diese sind in der Bildergalerie zu finden unter FEUERWEHR - EINSATZ LANGENLINIENWALL 21.07.2010
Hier der Direkt link zum Dachstuhlbrandt im Langenlinienwall
Sogar auch in der HAZ Online:
Feuer am Langelinienwall
Mit Video in der rechten Navigation Box - "HAZ Clip"
http://www.hildesheimer-allgemeine.de/mediathek.html
// UPDATE;
Der bei dem Brand eines Mehrfamilienhauses am Langelinienwall am Mittwoch entstandene Schaden ist wesentlich größer als zunächst angenommen.
Nach derzeitigen Schätzungen betrage er etwa zwei Millionen Euro, teilte die Polizei gestern mit. Wie berichtet, bleibt das Haus wegen Einsturzgefahr nach Löschwasserschäden vorerst abgesperrt. Nur die Bewohner des Erdgeschosses konnten gestern ihre Wohnung aufsuchen und das Nötigste herausholen. Das Feuer in der Dachgeschosswohnung konnte am Mittwoch erst nach stundenlangen Löscharbeiten besiegt werden. Anfang kommender Woche beginnen Experten mit den Ermittlungen zur Brandursache.
// Quelle: Radio Tonkuhle
Der Post wurde 12 mal editiert, zuletzt von Oliver Schur am 23.07.2010 - 22:44.
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| Beitrag vom 21.07.2010 - 22:02 |
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